»Die um die es ging, waren nicht eingeladen. Somit konnten die um die es ging ihre Standpunkte auch nicht darlegen. Dies war offensichtlich auch nicht gewollt« schreibt turus.net in einem ersten Kommentar zu der Sicherheitskonferenz von DFB und DFL. Dabei war auch Bundesinnenminister Friedrich. Die Politik macht Druck.

Beschlossen wurde eine »Null-Toleranz-Politik gegen die gewalttätigen 0,5 Prozent« in Deutschlands Stadien. Schwere Sanktionen nach Pyroshwos, Stadionverbot wieder bis zu fünf Jahren, in noch nicht definierten »Härtefällen« sogar bis zu zehn Jahren. In der Saison 2011/2012 wurde hunderte Male Pyrotechnik in allen Ligen abgebrannt. Dabei wurde genau ein Mensch am Fuß verletzt. Bei Polizeieinsätzen in und um Deutschlands Stadien wurden dagegen fast immer Menschen verletzt: Reizgas und einem locker sitzenden Schlagstock sei Dank.

Und wer glaubt, in Deutschlands Stadien gilt die Unschuldsvermutung, der irrt. Derzeit sind zwölf Personen aus der Chemnitzer Fan-Szene mit Stadionverboten belegt und allesamt wurden vor einer Verurteilung ausgesprochen. Statt Rechtsbewusstsein zählt hier eher das persöhnliche Empfinden von Vereinsvorständen und Polizisten.

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