ich erinnere mich - studentenproteste in kanada

Ein kleines rotes Quadrat ist das Zeichen von 200 000. In Quebec, einer Provinz im Osten Kanadas, bleiben seit Mitte Februar die Hörsäle leer. Auf den Straßen dagegen kommt es fast jeden Tag zu Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen. Am 22. März demonstrierten dann 200 000 Menschen durch Montreal, der Hauptstadt Quebecs. An ihren Jacken und Rucksäcken das rote Quadrat. Der Anlass für den akademischen Generalstreik ist einfach: Die Studiengebühren sollen in den nächsten sieben Jahren jeweils um 254 kanadische Dollar angehoben werden. Studieren in Quebec kostet im Studienjahr 2016-2017 dann zuzüglich aller Nebenkosten etwa 4700$. Umgerechnet sind das 3644,51€. Verantwortlich dafür ist die liberale Regierung unter Ministerpräsident Jean Charest. Mit den höheren Studiengebühren soll das Haushaltsloch der kanadischen Provinz gestopft werden. Und auch wenn in Quebec studieren in Kanada danach immer noch am günstigsten wäre, für viele Studenten wird das Studium zur finanziellen Last, die sie nur durch mehrere Nebenjobs und Kredite stemmen können.

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Geht doch Jungs! Nachdem aus den letzten sechs Saisonspielen nur zwei Punkte geholt werden konnten und der Chemnitzer FC somit nur auf Platz neun der Tabelle die Saison 2011/2012 beendete, wurde am 16. Mai nochmal Fußball gespielt. Im Pokalfinale gegen Hohenstein-Ernstthal konnte in der Verlängerung durch das 5:4 der Sachsenpokal geholt und der Einzug in den kommenden DFB-Pokal gesichert werden.

Geht doch Jungs! Nachdem aus den letzten sechs Saisonspielen nur zwei Punkte geholt werden konnten und der Chemnitzer FC somit nur auf Platz neun der Tabelle die Saison 2011/2012 beendete, wurde am 16. Mai nochmal Fußball gespielt. Im Pokalfinale gegen Hohenstein-Ernstthal konnte in der Verlängerung durch das 5:4 der Sachsenpokal geholt und der Einzug in den kommenden DFB-Pokal gesichert werden.

Am Pfortensteg, einer der ältesten Brücken über die Chemnitz, baumeln seit einiger Zeit immer mehr Vorhängeschlösser. Junge Paare wollen damit die Ewigkeit ihrer Liebe besiegeln. Der ins Wasser geworfene Schlüssel soll jede Trennung in der Zukunft verhindern. Dass das klappen kann - vermutlich auch ohne den neuen Brauch - zeigt unser Foto.

Am Pfortensteg, einer der ältesten Brücken über die Chemnitz, baumeln seit einiger Zeit immer mehr Vorhängeschlösser. Junge Paare wollen damit die Ewigkeit ihrer Liebe besiegeln. Der ins Wasser geworfene Schlüssel soll jede Trennung in der Zukunft verhindern. Dass das klappen kann - vermutlich auch ohne den neuen Brauch - zeigt unser Foto.

7oo

Nasir M. ist 21, kommt aus Pakistan und steht vor Gericht. Er hat Asyl beantragt und muss nun seine Geschichte erzählen. In Pakistan hätte er nichts gehabt – kein Leben, keine Zukunft. Seine Mutter hat ihm gesagt, er soll gehen; am besten nach Deutschland, denn dort ist es am schönsten. Der Richter fragt, wie er nach Deutschland gekommen sei und Nasir M. kommt ins stocken. Er senkt den Blick und erzählt dem Richter, das wisse er nicht so genau. Er sei in Pakistan eingeschlafen und in Deutschland aufgewacht. Ein Recht auf Asyl hat er nicht, sein Antrag ist abgelehnt. Er muss zurück in das Asylbewerberheim im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf. Eigentlich würde man ihn jetzt abschieben, aber bei Nasir ist das nicht möglich: Pakistan nimmt einmal Geflohene nicht wieder auf.

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populismus von rechts

Eine Bundesstraße irgendwo in Sachsen-Anhalt.»Nein zum €« prangt in großen Lettern auf einer Werbetafel, die sich am Straßenrand aus dem Nebel drängt. Natürlich stand das so nicht auf dem Plakat einer großen Versicherung. Angebracht haben das Aktivisten der Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der NPD. Die hat nämlich zum Kampf geblasen. Gegen den Euro und die EU. Gegen Angela Merkel und das Großkapital. Jude darf man nicht sagen, dafür wandert man hier in den Knast.

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